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Datenverarbeitungspräferenzen

Diese Seite informiert Sie detailliert darüber, wie Pelytravion verschiedene Technologien zur Datenerfassung und -verarbeitung einsetzt, um Ihnen eine optimale Lernerfahrung zu bieten. Als Bildungsplattform legen wir besonderen Wert auf Transparenz und geben Ihnen die Kontrolle über Ihre persönlichen Informationen. Die folgenden Abschnitte erklären ausführlich, welche Tracking-Methoden zum Einsatz kommen, warum sie notwendig sind und wie Sie Ihre Präferenzen jederzeit anpassen können.

Verwendung von Tracking-Technologien

Moderne Online-Bildungsplattformen sind auf verschiedene Tracking-Technologien angewiesen, um ein funktionales und personalisiertes Lernerlebnis zu schaffen. Diese Technologien helfen uns zu verstehen, wie Lernende mit unseren Kursen interagieren, welche Inhalte besonders hilfreich sind und wo möglicherweise Verbesserungsbedarf besteht. Ohne diese grundlegenden Mechanismen wäre es unmöglich, einen modernen E-Learning-Service anzubieten, der auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer eingeht und gleichzeitig technisch reibungslos funktioniert.

Notwendige Technologien

Bestimmte Tracking-Mechanismen sind absolut unverzichtbar für den Betrieb unserer Bildungsplattform. Diese technisch notwendigen Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen wie die Authentifizierung Ihres Benutzerkontos, die Speicherung Ihres Kursfortschritts und die sichere Übertragung Ihrer Daten während einer Lernsitzung. Ohne diese Technologien könnten Sie sich nicht einloggen, Ihre abgeschlossenen Lektionen würden nicht gespeichert werden, und interaktive Übungen würden nicht funktionieren. Ein konkretes Beispiel: Wenn Sie eine Videolektion zur Hälfte ansehen und die Seite verlassen, sorgen diese Mechanismen dafür, dass Sie beim nächsten Besuch genau an der Stelle weitermachen können, an der Sie aufgehört haben.

  • Session-Verwaltung: Diese Technologie hält Ihre Verbindung zur Plattform während einer Lernsitzung aufrecht und stellt sicher, dass Ihre Aktionen wie das Beantworten von Quizfragen oder das Hochladen von Hausaufgaben korrekt Ihrem Konto zugeordnet werden. Ohne Session-Management würde die Plattform Sie nach jeder Aktion erneut nach Ihren Anmeldedaten fragen, was das Lernen praktisch unmöglich machen würde.
  • Sicherheitsfunktionen: Wir setzen spezielle Tracking-Mechanismen ein, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen und Ihr Konto vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Diese Systeme analysieren Anmeldemuster und können ungewöhnliche Aktivitäten identifizieren, beispielsweise wenn sich jemand von einem unbekannten Standort aus einloggen möchte. Solche Sicherheitsmaßnahmen sind besonders wichtig, da Ihr Lernkonto oft sensible Informationen wie Noten, persönliche Lernziele und Zahlungsinformationen enthält.
  • Formular-Funktionalität: Wenn Sie längere Aufgaben bearbeiten oder Diskussionsbeiträge verfassen, speichern diese Technologien Ihren Fortschritt temporär, sodass Ihre Arbeit nicht verloren geht, falls Ihre Internetverbindung kurzzeitig unterbrochen wird. Dies ist besonders wertvoll bei umfangreichen Essays oder komplexen Programmieraufgaben, die mehrere Stunden Arbeit erfordern können.

Performance-Tracking

Um die Qualität unserer Bildungsangebote kontinuierlich zu verbessern, setzen wir Technologien ein, die messen, wie gut unsere Plattform funktioniert und wo es möglicherweise technische Probleme gibt. Diese Performance-Cookies sammeln anonymisierte Daten darüber, wie schnell Seiten laden, welche Browser und Geräte am häufigsten verwendet werden und wo es zu Fehlern oder Unterbrechungen kommt. Stellen Sie sich vor, eine bestimmte Videolektion lädt auf mobilen Geräten deutlich langsamer – durch Performance-Tracking können wir solche Probleme identifizieren und beheben, bevor sie das Lernerlebnis vieler Nutzer beeinträchtigen.

  • Ladezeiten-Analyse: Wir messen, wie lange verschiedene Komponenten unserer Lernplattform zum Laden benötigen, von Videoinhalten über interaktive Übungen bis hin zu herunterladbaren Materialien. Diese Daten helfen uns zu verstehen, ob unsere Server-Infrastruktur ausreichend dimensioniert ist oder ob bestimmte Inhalte optimiert werden müssen, damit alle Lernenden unabhängig von ihrer Internetgeschwindigkeit Zugang zu hochwertiger Bildung haben.
  • Fehler-Monitoring: Wenn technische Probleme auftreten – etwa ein Video nicht abgespielt werden kann oder ein Quiz nicht korrekt bewertet wird – erfassen unsere Systeme diese Fehler automatisch. Die gesammelten Informationen enthalten keine persönlich identifizierbaren Daten, helfen unserem Entwicklerteam aber dabei, Bugs schnell zu finden und zu beheben, oft bevor Nutzer überhaupt davon betroffen sind.
  • Nutzungsstatistiken: Wir analysieren aggregierte Daten darüber, zu welchen Tageszeiten die Plattform am stärksten genutzt wird, welche Kurse besonders beliebt sind und welche Lernpfade die meisten Teilnehmer erfolgreich abschließen. Diese Informationen fließen in unsere Planung ein und helfen uns, Serverkapazitäten für Stoßzeiten bereitzustellen und besonders erfolgreiche Kursformate zu identifizieren.

Funktionale Technologien

Diese Kategorie umfasst Tracking-Mechanismen, die Ihre Benutzererfahrung deutlich verbessern, indem sie Ihre Präferenzen und Einstellungen speichern. Funktionale Cookies merken sich beispielsweise, in welcher Sprache Sie die Plattform nutzen möchten, ob Sie Untertitel bei Videos bevorzugen oder welche Schriftgröße für Sie am angenehmsten ist. Während die Plattform auch ohne diese Technologien funktioniert, würden Sie bei jedem Besuch alle diese Einstellungen neu vornehmen müssen, was ziemlich umständlich wäre.

  • Personalisierte Anzeigeoptionen: Wenn Sie die Schriftgröße vergrößern, den Kontrast erhöhen oder einen Nachtmodus aktivieren, speichern funktionale Technologien diese Präferenzen für zukünftige Besuche. Besonders für Lernende mit Sehbeeinträchtigungen oder spezifischen Lernbedürfnissen ist dies wertvoll, da sie nicht vor jeder Lernsitzung ihre Barrierefreiheitseinstellungen neu konfigurieren müssen.
  • Lernpfad-Präferenzen: Die Plattform merkt sich, ob Sie lieber strukturierte, lineare Kurse durcharbeiten oder einen explorativeren Ansatz bevorzugen, bei dem Sie zwischen verschiedenen Modulen hin und her springen. Diese Information hilft dabei, Ihnen Kursempfehlungen zu geben, die zu Ihrem individuellen Lernstil passen, und die Navigation auf Ihre Gewohnheiten abzustimmen.
  • Kommunikationseinstellungen: Wenn Sie festlegen, über welche Kanäle und zu welchen Zeiten Sie Benachrichtigungen über neue Kursinhalte oder Diskussionsbeiträge erhalten möchten, werden diese Präferenzen gespeichert. Einige Lernende bevorzugen tägliche Zusammenfassungen per E-Mail, andere möchten sofortige Push-Benachrichtigungen – funktionale Technologien ermöglichen es uns, beide Gruppen zufriedenzustellen.

Individualisierung der Lernerfahrung

Über die grundlegenden Funktionen hinaus setzen wir Technologien ein, die Ihnen ein wirklich personalisiertes Bildungserlebnis bieten. Diese Systeme analysieren, welche Themen Sie interessieren, welche Lernmethoden für Sie am effektivsten sind und wo Sie möglicherweise zusätzliche Unterstützung benötigen. Ein einfaches Beispiel: Wenn Sie mehrere Kurse zum Thema Datenanalyse belegt und erfolgreich abgeschlossen haben, wird die Plattform Ihnen fortgeschrittene Statistikkurse vorschlagen und grundlegende Einführungskurse weniger prominent anzeigen.

Die Individualisierung geht aber noch weiter. Wenn Sie regelmäßig am Wochenende lernen, könnte die Plattform Ihnen freitags Erinnerungen senden oder neue Inhalte für das Wochenende bereitstellen. Falls Sie bei bestimmten Arten von Aufgaben – sagen wir Multiple-Choice-Tests – besser abschneiden als bei offenen Fragen, könnte das System Ihnen zunächst mehr strukturierte Übungen anbieten und Sie schrittweise an komplexere Aufgabenformate heranführen. Diese adaptive Lernumgebung macht Bildung effizienter und angenehmer, erfordert aber eben auch die Verarbeitung von Daten über Ihr Lernverhalten.

Datenökosystem und Integration

All diese verschiedenen Tracking-Technologien arbeiten zusammen, um ein kohärentes Gesamtsystem zu bilden. Die notwendigen Cookies stellen die Basisfunktionalität bereit, Performance-Tracking hilft uns, diese Basis stabil und schnell zu halten, funktionale Technologien machen die Nutzung komfortabler, und Individualisierung sorgt für echten pädagogischen Mehrwert. Diese Integration bedeutet auch, dass die verschiedenen Systeme Informationen austauschen – allerdings immer nach strengen Sicherheits- und Datenschutzprotokollen. Ihre Identität und persönlichen Daten sind dabei durch mehrere Schutzmechanismen abgesichert, sodass beispielsweise Performance-Daten stets anonymisiert bleiben und niemals mit Ihrem persönlichen Profil verknüpft werden.

Verwaltung Ihrer Präferenzen

Sie haben jederzeit die volle Kontrolle darüber, welche Tracking-Technologien auf Ihrem Gerät aktiv sein dürfen. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) räumt Ihnen umfassende Rechte ein, darunter das Recht auf Auskunft über gespeicherte Daten, das Recht auf Berichtigung falscher Informationen, das Recht auf Löschung und das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung. Für unsere Bildungsplattform bedeutet dies konkret, dass Sie selbst entscheiden können, welche Kategorien von Cookies Sie akzeptieren möchten – mit Ausnahme der technisch zwingend notwendigen, ohne die die Plattform schlicht nicht funktionieren würde.

Browser-Einstellungen anpassen

Alle modernen Webbrowser bieten Ihnen Möglichkeiten, Cookies zu verwalten und Tracking zu beschränken. Die Vorgehensweise unterscheidet sich je nach Browser, aber die grundlegenden Prinzipien sind überall ähnlich. Sie können Cookies komplett blockieren, nur für bestimmte Websites zulassen oder automatisch löschen lassen, wenn Sie den Browser schließen. Beachten Sie allerdings, dass eine zu restriktive Einstellung die Funktionalität von Bildungsplattformen erheblich einschränken kann – Sie könnten sich nicht mehr einloggen oder Ihr Fortschritt würde nicht gespeichert werden.

  • Chrome-Browser: Öffnen Sie das Menü über die drei Punkte oben rechts, wählen Sie "Einstellungen" und navigieren Sie zu "Datenschutz und Sicherheit". Dort finden Sie unter "Cookies und andere Websitedaten" verschiedene Optionen, von der kompletten Blockierung bis zu differenzierten Regeln für verschiedene Cookie-Typen. Chrome bietet auch eine Funktion namens "Cookies von Drittanbietern blockieren", die viele Tracking-Mechanismen einschränkt, während die Grundfunktionalität von Websites erhalten bleibt.
  • Firefox-Browser: Klicken Sie auf das Menü-Symbol mit den drei horizontalen Linien, wählen Sie "Einstellungen" und dann "Datenschutz & Sicherheit" in der linken Seitenleiste. Firefox bietet verschiedene vordefinierte Schutzstufen – "Standard", "Streng" und "Benutzerdefiniert" – die unterschiedliche Kompromisse zwischen Datenschutz und Funktionalität darstellen. Für Bildungsplattformen empfiehlt sich meist die Einstellung "Standard" mit eventuell gezielten Ausnahmen für vertrauenswürdige Lernportale.
  • Safari-Browser: Nutzer von Apple-Geräten finden die Cookie-Einstellungen unter "Einstellungen" (bzw. "Preferences" auf macOS), dann "Datenschutz". Safari hat eine relativ aggressive Standard-Einstellung namens "Intelligente Tracking-Verhinderung", die viele cross-site Tracking-Mechanismen automatisch blockiert. Für spezifische Websites können Sie unter "Website-Einstellungen" Ausnahmen definieren, was besonders sinnvoll ist, wenn Sie einer Bildungsplattform vertrauen und deren volle Funktionalität nutzen möchten.
  • Edge-Browser: Microsofts Browser verwendet ähnliche Einstellungen wie Chrome. Navigieren Sie zu "Einstellungen" über das Menü mit den drei Punkten, dann zu "Datenschutz, Suche und Dienste". Edge bietet drei Tracking-Schutzstufen – "Einfach", "Ausgewogen" und "Streng" – wobei "Ausgewogen" für die meisten Nutzer den besten Kompromiss darstellt, da es aggressive Tracker blockiert, aber legitime Funktionalitäten von Websites erhält.

Präferenz-Center der Plattform

Zusätzlich zu den Browser-Einstellungen bieten wir ein eigenes Präferenz-Center an, über das Sie granular steuern können, welche Tracking-Kategorien Sie auf unserer Bildungsplattform zulassen möchten. Dieses Tool ist speziell auf die Bedürfnisse von Online-Lernenden zugeschnitten und erklärt für jede Kategorie konkret, welche Funktionen betroffen sind. Sie finden das Präferenz-Center über einen Link in der Fußzeile jeder Seite sowie in Ihren Kontoeinstellungen unter dem Menüpunkt "Datenschutz".

Das Präferenz-Center zeigt Ihnen für jede Tracking-Kategorie einen Schieberegler, mit dem Sie diese aktivieren oder deaktivieren können. Neben jedem Regler finden Sie eine detaillierte Erklärung, welche spezifischen Funktionen von dieser Kategorie abhängen. Wenn Sie beispielsweise Performance-Tracking deaktivieren, sehen Sie eine Warnung, dass wir möglicherweise technische Probleme nicht mehr so schnell erkennen und beheben können, was indirekt auch Ihr Lernerlebnis beeinträchtigen könnte. Diese Transparenz soll Ihnen helfen, informierte Entscheidungen zu treffen, die Ihre Datenschutzpräferenzen respektieren, ohne unnötig Ihre Bildungserfahrung zu beeinträchtigen.

Auswirkungen unterschiedlicher Einstellungen

Je nachdem, welche Tracking-Kategorien Sie deaktivieren, hat dies unterschiedliche Konsequenzen für Ihre Nutzung der Plattform. Das Deaktivieren von Performance-Tracking bedeutet, dass wir weniger Daten über die technische Leistung der Plattform sammeln. Sie können weiterhin alle Kurse nutzen, aber wenn technische Probleme auftreten, dauert es möglicherweise länger, bis wir diese identifizieren und beheben. Besonders bei seltenen Bugs, die nur bestimmte Browser oder Geräte betreffen, sind Performance-Daten oft der einzige Weg, das Problem überhaupt zu entdecken.

Wenn Sie funktionale Cookies ablehnen, müssen Sie bei jedem Besuch Ihre Präferenzen neu eingeben – Spracheinstellung, Schriftgröße, bevorzugte Video-Qualität und ähnliche Optionen. Das ist nicht unmöglich, aber definitiv umständlicher. Besonders ärgerlich wird es, wenn Sie mitten in einem Kurs die Seite neu laden müssen – ohne funktionale Cookies kann die Plattform Ihre Position im Kurs nicht speichern, und Sie müssen manuell zu der Lektion zurücknavigieren, an der Sie gearbeitet haben.

Die Deaktivierung von Individualisierungs-Technologien hat wahrscheinlich die geringsten unmittelbaren Auswirkungen auf die Funktionalität. Die Plattform funktioniert weiterhin normal, aber Sie erhalten generische Empfehlungen statt personalisierter Kursvorschläge, die auf Ihren bisherigen Lernaktivitäten basieren. Die Startseite zeigt Ihnen dieselben Inhalte wie allen anderen Nutzern, unabhängig von Ihren Interessen oder Ihrem Fortschritt. Für manche Lernende ist das sogar angenehmer, weil sie lieber selbst entdecken, was sie lernen möchten, statt vorgeschlagene Pfade zu folgen.

Externe Verwaltungstools

Neben Browser-Einstellungen und unserem Präferenz-Center gibt es auch externe Tools, die Ihnen bei der Verwaltung von Tracking-Technologien helfen. Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger, uBlock Origin oder Ghostery können automatisch viele Tracking-Mechanismen blockieren und bieten oft detailliertere Kontrolle als die eingebauten Browser-Einstellungen. Diese Tools sind besonders nützlich, wenn Sie eine konsistente Datenschutz-Strategie über viele verschiedene Websites hinweg verfolgen möchten.

Für Nutzer von Bildungsplattformen empfehlen sich allerdings eher moderate Einstellungen bei solchen Tools. Zu aggressive Blocker können interaktive Lernelemente, Videos oder Diskussionsforen beeinträchtigen, weil sie legitime Funktionalitäten fälschlicherweise als Tracking identifizieren. Eine gute Strategie ist es, eine dieser Erweiterungen mit mittleren Einstellungen zu nutzen und dann spezifische Ausnahmen für vertrauenswürdige Bildungsanbieter zu definieren. So schützen Sie Ihre Privatsphäre im Allgemeinen, ohne dass Ihre Lernerfahrung darunter leidet.

Balance zwischen Datenschutz und Funktionalität

Die optimale Konfiguration ist letztlich eine persönliche Entscheidung, die von Ihren Prioritäten abhängt. Wenn Sie maximalen Datenschutz wünschen und bereit sind, dafür gewisse Einschränkungen in Kauf zu nehmen, können Sie alle nicht-notwendigen Tracking-Mechanismen deaktivieren. Ihre Lernerfahrung wird weniger personalisiert sein und Sie müssen häufiger Einstellungen vornehmen, aber Sie minimieren die Menge der über Sie gesammelten Daten.

Für die meisten Lernenden empfiehlt sich jedoch ein ausgewogener Ansatz. Akzeptieren Sie notwendige und funktionale Cookies, um die volle Funktionalität der Plattform zu nutzen. Performance-Tracking ist ebenfalls meist unbedenklich, da es anonymisiert erfolgt und hauptsächlich der technischen Verbesserung dient. Bei Individualisierungs-Technologien können Sie differenziert vorgehen – vielleicht möchten Sie Kursempfehlungen erhalten, aber keine verhaltensbasierte Anpassung der Benutzeroberfläche. Unser Präferenz-Center ist so gestaltet, dass Sie genau diese Art von feinen Abstufungen vornehmen können.

Weitere Tracking-Methoden

Web Beacons und Pixel-Tags

Web Beacons, auch bekannt als Tracking-Pixel oder Clear GIFs, sind winzige, meist unsichtbare Bilddateien, die in Webseiten oder E-Mails eingebettet werden. Technisch gesehen handelt es sich um 1x1 Pixel große transparente Grafiken, die beim Laden einer Seite automatisch von einem Server abgerufen werden. Dieser Abruf registriert, dass die Seite angesehen wurde, und kann zusätzliche Informationen wie IP-Adresse, Browsertyp und Zeitstempel übermitteln. In E-Mails verwenden wir solche Technologien beispielsweise, um zu messen, wie viele Empfänger einen Newsletter über neue Kurse tatsächlich öffnen und welche Inhalte am meisten Interesse wecken.

Für Bildungsplattformen sind Web Beacons besonders relevant beim E-Mail-Marketing und bei der Analyse von Kursseiten. Wenn wir Ihnen eine E-Mail über einen neuen Kurs senden und Sie diese öffnen, registriert ein Beacon dies, ohne dass persönliche Informationen direkt übertragen werden – wir wissen nur, dass die E-Mail an Ihre Adresse geöffnet wurde. Diese Information hilft uns zu verstehen, welche Art von Bildungsangeboten unsere Community interessiert. Auf Kursseiten können Beacons messen, wie lange bestimmte Inhalte betrachtet werden, was Aufschluss darüber gibt, welche Materialien besonders intensiv studiert werden und wo Lernende möglicherweise schnell weiterklicken, weil der Inhalt nicht ansprechend genug ist.

Local Storage und Session Storage

Moderne Webbrowser bieten Mechanismen namens Local Storage und Session Storage, die es Websites ermöglichen, größere Datenmengen direkt in Ihrem Browser zu speichern, ohne auf traditionelle Cookies angewiesen zu sein. Diese Technologien sind technisch ausgereifter als Cookies und können komplexere Datenstrukturen speichern. Local Storage bleibt auch nach dem Schließen des Browsers erhalten, während Session Storage nur für die aktuelle Browsersitzung verfügbar ist und danach automatisch gelöscht wird.

Auf unserer Bildungsplattform nutzen wir Local Storage für verschiedene Zwecke, die Ihre Lernerfahrung verbessern. Zum Beispiel speichern wir dort Ihren Fortschritt in interaktiven Übungen, sodass Sie auch bei kurzen Verbindungsunterbrechungen keine Arbeit verlieren. Wenn Sie einen Programmierkurs absolvieren und Code in einem Online-Editor schreiben, wird dieser Code lokal gespeichert – nicht nur als Backup, sondern auch um die Anwendung reaktionsschneller zu machen, da nicht jede Änderung sofort an unsere Server übertragen werden muss. Session Storage verwenden wir für temporäre Daten wie Ihre aktuellen Filtereinstellungen im Kurskatalog oder den Zustand von ausgeklappten Menüs, die nur während Ihrer aktuellen Sitzung relevant sind.

Geräteerkennung und Fingerprinting

Unter Device Fingerprinting versteht man Techniken, die versuchen, Ihr Gerät anhand einer Kombination von Eigenschaften zu identifizieren, ohne Cookies zu verwenden. Dazu gehören Informationen wie Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Zeitzone, Browser-Version, Spracheinstellungen und viele weitere Parameter, die zusammen einen relativ einzigartigen "Fingerabdruck" ergeben. Diese Methode ist umstritten, weil sie schwerer zu kontrollieren ist als herkömmliche Cookies.

Pelytravion setzt Fingerprinting-Technologien nur sehr eingeschränkt und ausschließlich für Sicherheitszwecke ein. Wenn sich jemand in Ihr Konto einloggt, analysieren unsere Systeme, ob das Geräteprofil mit Ihren bisherigen Anmeldungen übereinstimmt. Ein Login von einem völlig anderen Gerätetyp aus einem anderen Land würde zusätzliche Sicherheitsüberprüfungen auslösen – beispielsweise eine Bestätigung per E-Mail oder Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dies schützt Ihr Konto vor unbefugtem Zugriff, auch wenn jemand Ihr Passwort in Erfahrung gebracht hat. Wir verwenden diese Technik jedoch nicht für Marketing oder Tracking von Nutzerverhalten über verschiedene Websites hinweg.

Kontrolle über erweiterte Technologien

Die Kontrolle über Web Beacons, Local Storage und ähnliche Technologien erfordert etwas technisches Verständnis, ist aber durchaus machbar. Für Web Beacons in E-Mails können die meisten E-Mail-Clients so konfiguriert werden, dass sie Bilder standardmäßig nicht automatisch laden. In Gmail finden Sie diese Option unter Einstellungen, bei Outlook unter den Datenschutzeinstellungen. Beachten Sie allerdings, dass dies auch legitime Bilder betrifft – E-Mails können dadurch weniger ansprechend aussehen.

Local Storage kann über die Entwicklertools Ihres Browsers eingesehen und gelöscht werden. In Chrome öffnen Sie die Entwicklertools mit F12, navigieren zum Reiter "Application" und finden dort unter "Storage" den Abschnitt "Local Storage". Hier können Sie sehen, welche Daten die Bildungsplattform speichert, und diese bei Bedarf manuell löschen. Viele moderne Browser bieten auch Optionen, Local Storage beim Beenden automatisch zu löschen, ähnlich wie bei Cookies. Für Bildungsplattformen ist das aber oft unpraktisch, weil dann auch nützliche Daten wie Ihre Kursfortschritte verloren gehen würden.

Zusätzliche Bestimmungen

Aufbewahrungsfristen

Die Dauer, für die wir verschiedene Arten von Tracking-Daten speichern, variiert je nach Zweck und rechtlichen Anforderungen. Session-Cookies und temporäre Authentifizierungsdaten werden gelöscht, sobald Sie sich ausloggen oder Ihre Browsersitzung beenden. Performance-Daten, die anonymisiert erhoben werden, behalten wir typischerweise für 26 Monate, was uns erlaubt, langfristige Trends zu analysieren und saisonale Muster zu erkennen – beispielsweise ob die Plattform zu Semesterbeginn besonders stark genutzt wird und wir entsprechend mehr Serverkapazität bereitstellen müssen.

Daten aus funktionalen und Individualisierungs-Cookies werden solange gespeichert, wie Ihr Konto aktiv ist und Sie regelmäßig die Plattform nutzen. Nach 18 Monaten Inaktivität werden personalisierte Präferenzen gelöscht, Ihr Grundkonto bleibt aber bestehen. Wenn Sie Ihr Konto vollständig löschen lassen, werden alle damit verbundenen Tracking-Daten innerhalb von 30 Tagen entfernt. Ausnahmen gelten nur dort, wo gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen – beispielsweise müssen Rechnungsdaten für steuerliche Zwecke länger archiviert werden, auch wenn Sie Ihr Lernkonto gelöscht haben.

Für spezielle Datentypen gelten differenzierte Fristen. Anonymisierte Analysedaten über Kursabschlussraten können wir länger aufbewahren, weil sie keinen Personenbezug mehr haben und rein statistischen Zwecken dienen. Video-Viewing-Daten, die zeigen, welche Lektionen Sie angesehen haben, werden nach Abschluss eines Kurses aggregiert und die detaillierten Einzeldaten nach 12 Monaten gelöscht. Diese Differenzierung stellt sicher, dass wir nur die Daten behalten, die wir wirklich benötigen, und regelmäßig aufräumen.

Sicherheitsmaßnahmen

Der Schutz Ihrer Daten hat für uns höchste Priorität, was sich in mehrschichtigen technischen und organisatorischen Maßnahmen widerspiegelt. Alle Datenübertragungen zwischen Ihrem Gerät und unseren Servern erfolgen über verschlüsselte HTTPS-Verbindungen mit modernen Verschlüsselungsstandards (TLS 1.3). Dies bedeutet, dass niemand, der Ihre Internetverbindung überwacht, sehen kann, welche Kurse Sie besuchen oder welche Inhalte Sie lernen. Selbst Ihr Internetanbieter kann nur erkennen, dass Sie unsere Pelytravion besuchen, aber nicht, was Sie dort konkret tun.

Auf Serverseite sind unsere Datenbanken mehrfach geschützt. Zugriff haben nur speziell autorisierte Mitarbeiter, und jeder Zugriff wird protokolliert. Besonders sensible Daten wie Passwörter werden niemals im Klartext gespeichert, sondern mit kryptographischen Hash-Funktionen verschlüsselt, sodass selbst wir Ihr Passwort nicht rekonstruieren können. Regelmäßige Sicherheitsaudits durch externe Spezialisten stellen sicher, dass unsere Systeme dem Stand der Technik entsprechen und potenzielle Schwachstellen schnell identifiziert werden.

Organisatorisch haben wir strikte Richtlinien, wer auf welche Daten zugreifen darf. Entwickler, die an der Performance-Optimierung arbeiten, sehen nur anonymisierte Metriken. Supportmitarbeiter können auf Ihr Konto zugreifen, um Ihnen bei Problemen zu helfen, aber nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung und unter Protokollierung des Zugriffs. Marketingteams arbeiten ausschließlich mit aggregierten Daten ohne Personenbezug. Diese Trennung minimiert das Risiko von Datenmissbrauch, auch wenn ein einzelnes Systemkonto kompromittiert werden sollte.

Integration in den Datenschutzrahmen

Die hier beschriebenen Tracking-Technologien sind nur ein Teil unseres umfassenden Datenschutzkonzepts. Sie arbeiten zusammen mit anderen Datenverarbeitungsprozessen, über die Sie in unserer Datenschutzerklärung detaillierte Informationen finden. Wenn Sie beispielsweise ein Kurszertifikat erwerben, fließen Daten aus verschiedenen Quellen zusammen – Ihr Kursfortschritt aus funktionalen Cookies, Ihre Identitätsdaten aus der Registrierung und Zahlungsinformationen aus unserem sicheren Payment-System.

Wichtig zu verstehen ist, dass diese Datenflüsse strengen Prinzipien folgen. Wir sammeln nur Daten, die wir für konkrete Zwecke benötigen (Datensparsamkeit). Tracking-Daten werden nicht mit Dritten geteilt, außer dies ist für die Funktionalität absolut notwendig – etwa wenn wir einen Video-Hosting-Service nutzen und dieser wissen muss, welches Video Sie angefordert haben. Auch in solchen Fällen übermitteln wir nur das Minimum an Informationen und verpflichten alle Partner vertraglich zu denselben Datenschutzstandards, die wir selbst einhalten.

Rechtliche Compliance

Unsere Tracking-Praktiken sind vollständig konform mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG) und anderen relevanten Datenschutzgesetzen. Das bedeutet konkret, dass wir für nicht-notwendige Cookies Ihre ausdrückliche Einwilligung einholen, bevor diese aktiviert werden. Der Cookie-Banner, den Sie beim ersten Besuch sehen, erfüllt alle Anforderungen an eine informierte Einwilligung – Sie können einzelne Kategorien akzeptieren oder ablehnen, und Ihre Entscheidung wird respektiert.

Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der DSGVO-konformen Verarbeitung von Daten von Minderjährigen. Viele unserer Bildungsangebote richten sich an Schüler und Studenten unter 18 Jahren. In diesen Fällen stellen wir sicher, dass entweder die Zustimmung der Erziehungsberechtigten vorliegt oder wir ausschließlich notwendige Tracking-Technologien einsetzen, die keine Einwilligung erfordern. Schulen und andere Bildungseinrichtungen, die unsere Plattform nutzen, erhalten spezielle Administrations-Tools, mit denen sie zentral Datenschutzeinstellungen für ihre Schüler verwalten können.

Wir führen regelmäßige Datenschutz-Folgenabschätzungen durch, wenn wir neue Tracking-Technologien einführen. Diese Assessments evaluieren systematisch, welche Risiken für die Privatsphäre der Nutzer entstehen und wie diese minimiert werden können. Die Ergebnisse dokumentieren wir und stellen sie auf Anfrage auch Aufsichtsbehörden zur Verfügung. Unser Datenschutzbeauftragter steht sowohl intern als auch für externe Anfragen zur Verfügung, um Compliance kontinuierlich zu gewährleisten und zu verbessern.

Internationale Datenübermittlung

Als internationale Bildungsplattform arbeiten wir mit Dienstleistern in verschiedenen Ländern zusammen. Während wir unsere Server primär in der Europäischen Union betreiben, nutzen wir für bestimmte Dienste auch Partner außerhalb des EWR. Dies betrifft hauptsächlich spezialisierte Technologien wie Content Delivery Networks (CDNs), die Videoinhalte schnell an Lernende weltweit ausliefern, oder Cloud-Services für bestimmte Analysefunktionen.

Für alle Übermittlungen in Drittländer haben wir geeignete Schutzmaßnahmen implementiert. Wo möglich, nutzen wir EU-Standardvertragsklauseln, die von der Europäischen Kommission genehmigt wurden und ein angemessenes Schutzniveau garantieren. Bei Partnern in den USA bevorzugen wir Unternehmen, die unter dem Data Privacy Framework zertifiziert sind. Zusätzlich führen wir eigene Prüfungen durch, um sicherzustellen, dass unsere Partner nicht nur formal, sondern auch praktisch hohe Datenschutzstandards einhalten. Sie haben jederzeit das Recht, Informationen über konkrete Datenübermittlungen und die dabei verwendeten Garantien anzufordern.